Oktober 2026

Newsletter Oktober 2026

30.09.2026

Liebe Leserinnen und Leser,

im fünften Newsletter im Jahr 2026 haben wir Ihnen wieder einen bunten Strauß an Themen rund um den Klimawandel und die Klimaanpassung zusammengestellt.

Werbebild Netzwerktreffen Klimaanpassung Netzwerktreffen Kommunale Klimaanpassung

  • Wann? 02. Dezember 2026, 10.00-16.00 Uhr
  • Wo? IHK Stuttgart
  • Zur Anmeldung

Um den Austausch und die Vernetzung der kommunalen Klimaanpassungsbeauftragten zu stärken, findet auch in diesem Jahr wieder das Netzwerktreffen Klimaanpassung statt.

Im Mittelpunkt stehen die Vernetzung und der intensive Austausch zu aktuellen Fragestellungen und Herausforderungen. Darüber hinaus geben wir Einblicke in ein aktuelles Forschungsprojekt und möchten „Licht ins Dunkel“ bringen, wenn es um verschiedene Akteure auf Landesebene geht. Zudem bietet das Netzwerktreffen Gelegenheit, Einblicke in die Berufspraxis zu gewinnen und sich mit anderen Klimaanpassungsbeauftragten auszutauschen.

Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch! Die Anmeldung ist selbstverständlich kostenfrei.

 

Netzwerksprechstunde zum Klimaatlas BW im Oktober

  • Einladungsschreiben Veranstaltung Wann? 29. Oktober 2026, 11 Uhr
  • Wo? Online via BITBW
  • Zur Anmeldung

Wir wollen das Netzwerk im Bereich Klimaanpassung in Baden-Württemberg stärken. Dazu bieten wir seit Februar 2026 nun monatlich eine Online-Sprechstunde an.

Kommen Sie auch vorbei, stellen Sie Ihre Frage! Als Einstieg bieten wir immer einen thematischen Impuls zu Themen rund um den Klimaatlas BW und die Klimaanpassung. Im Oktober wird es einen Input zum Thema "Klimagerechte Stadtentwicklung" von der KEA-BW geben.

Neugierig? Anmeldung und Informationen zu der Netzwerksprechstunde

 

Förderprogramm AnPaSo öffnet wieder

Soziale Einrichtungen und ihre Träger können im Rahmen der Förderrichtlinie „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) des Bundesumweltministeriums (BMUKN) wieder eine Förderung beantragen. Mit der Förderung erhalten die Einrichtungen finanzielle Unterstützung für die Umsetzung modellhafter Anschlussprojekte. Die Antragsfrist läuft vom 1. Oktober bis 30. November 2026.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Außergewöhnlich warmer und trockener Sommer setzt sich im Herbst fort

Der Sommer 2026 war in Baden-Württemberg außergewöhnlich warm und trocken. Mit einer mittleren Lufttemperatur von 20,8 °C lag er +4,8 °C über dem Mittel der Klimareferenzperiode 1961–1990 und war damit der wärmste Sommer seit 1961. Gleichzeitig fielen landesweit nur 156 mm Niederschlag, rund -45 % weniger als üblich. Damit war der Sommer 2026 der zweittrockenste seit 1961.

Der Sommer begann bereits im Juni außergewöhnlich warm und trocken. Mit 20,0 °C war er der zweitwärmste Juni seit 1961; mit 46 mm fiel zugleich -56 % weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel. Im Juli setzte sich diese Witterung fort: Mit 20,9 °C belegte der Monat Rang 3 der wärmsten Julimonate seit 1961, während mit 40 mm rund -54 % weniger Niederschlag als üblich fiel. Im August blieb die Witterung ebenfalls deutlich zu warm und zu trocken. Mit 21,4 °C und einer Abweichung von +5,1 °C war er der zweitwärmste August seit 1961. Die Niederschlagssumme von 61 mm entsprach einem Defizit von -34 %.

Auch der meteorologische Herbst brachte zunächst keine Wende. Der September war mit 16,2 °C der viertwärmste September seit 1961. Mit lediglich 19 mm Niederschlag und einem Defizit von -73 % war er zugleich der trockenste September der Zeitreihe. Damit war der September bereits der siebte Monat in Folge, der sowohl wärmer als auch trockener als das jeweilige langjährige Mittel ausfiel.

Weitere Informationen zur Einordnung von Temperatur und Niederschlag enthält der aktuelle Witterungsrückblick der LUBW. Ausführlichere Informationen zur außergewöhnlichen Hitzesituation, ihren Auswirkungen und zur notwendigen Klimaanpassung finden sich in der Pressemitteilung der LUBW.

  • Das Thermopluviogramm zeigt die Temperatur- und Niederschlagsabweichungen der Sommer in Baden-Württemberg von 1961 bis 2026 gegenüber der Klimareferenzperiode 1961–1990. Die horizontale Achse zeigt die Temperaturabweichung in Grad Celsius, die vertikale Achse die Niederschlagsabweichung in Prozent. Der Ursprung steht für die mittleren Bedingungen der Referenzperiode. Die vier Quadranten kennzeichnen wärmere und feuchtere, wärmere und trockenere, kühlere und feuchtere sowie kühlere und trockenere Bedingungen. Gestrichelte konzentrische Kreise markieren zunehmende Abweichungsstärken. Die Sommer der Referenzperiode 1961–1990 sind als Kreise dargestellt, die Jahre 1991–2025 als Dreiecke. Der Sommer 2026 ist als hervorgehobenes Quadrat markiert. Der hervorgehobene Punkt für den Sommer 2026 liegt im Quadranten „wärmer und trockener“. Die Temperaturabweichung beträgt +4,8 °C und die Niederschlagsabweichung −45 %. Die klimatologische Einordnung lautet außergewöhnlich warm und außergewöhnlich trocken.
    Der Sommer 2026 war in Baden-Württemberg außergewöhnlich warm und außergewöhnlich trocken. Die mittlere Lufttemperatur betrug 20,8 °C. Dies entspricht einer Abweichung von +4,8 °C gegenüber dem Referenzwert der Klimareferenzperiode 1961–1990 von 16,1 °C. Damit war der Sommer 2026 der wärmste Sommer der Zeitreihe. Die Niederschlagssumme betrug 156 mm. Dies entspricht einer Abweichung von −45 % gegenüber dem Referenzwert der Klimareferenzperiode 1961–1990 von 286 mm. Damit belegte der Sommer 2026 Rang 2 von 66 der trockensten Sommer der Zeitreihe.