Newsletter November 2025

14.01.2026

Wir informieren über Neuigkeiten zu der Änderung des KlimaG BW, der Neuerscheinung des Förderprogramms KLIMOPASS, sowie Unterstützung bei der Umsetzung der Klimawandelanpassung in den Kommunen durch das Kompetenzzentrum Klimwandel der LUBW (Veranstaltungen und eine Anleitung zur Erstellung eines Anpassungskonzepte). Weitere Veranstaltungshinweise und ein Hinweis auf eine Veröffentlichung finden Sie am Ende des Newsletters.

Hinweise zur Änderung des KlimaG BW

14.01.2026

Seit August gilt das geänderte KlimaG BW, ergänzt durch eine neue Rechtsverordnung aus dem September, die fachliche Details klärt.

Die Änderung des KlimaG BW ist im August in Kraft getreten. Dies betrifft alle Kommunen in Baden-Württemberg. Alle, die davon noch nichts gehört haben, finden hier Informationen. Im September ist ergänzend zum KlimaG BW eine Rechtsverordnung beschlossen worden, die fachliche Details genauer klärt und erklärt.

Schritt-für-Schritt zum kommunalen Klimaanpassungskonzept auf Landkreisebene: Phase 1

14.01.2026

Das neue KlimaG BW ist da, aber Sie wissen nicht, wie Sie nun vorgehen sollen? Ende September haben wir eine Anleitung veröffentlicht, die bei der Erstellung der Anpassungskonzepte nach den §§ 29a ff. KlimaG BW unterstützen soll.

Sie richtet sich an Landkreise und ist für Phase 1 gedacht. Sie gibt einen Überblick über die gesetzlich vorgegebenen Schritte zur Erstellung eines Klimaanpassungskonzepts. Darüber hinaus sind Empfehlungen zu weiteren Inhalten kommunaler Klimaanpassungskonzepte enthalten. Eine weitere Version ist für die Großen Kreisstädte und Stadtkreise (bis Ende 2025/Anfang 2026) sowie für die Landkreise für Phase 2 geplant.

Die Anleitung finden Sie hier.

KLIMOPASS wieder online

14.01.2026

Endlich ist es soweit: Das Förderprogramm des Landes zur kommunalen Klimaanpassung KLIMOPASS ist wieder geöffnet.

Frisch überarbeitet und mit zielgerichteten Fördertatbeständen unterstützt KLIMOPASS Kommunen insbesondere bei der Umsetzung blau-grüner Anpassungsmaßnahmen: Dach- und Fassadenbegrünung, Trinkwasserbrunnen, Entsiegelung und mehr wird nun gefördert. Nach wie vor bleiben spezifische Fachkonzepte wie Hitzeaktions- und Entsiegelungspläne sowie innovative Modellprojekte zuwendungsfähig.

Nach wie vor bleiben spezifische Fachkonzepte wie Hitzeaktions- und Entsiegelungspläne sowie innovative Modellprojekte zuwendungsfähig.

Alle Fördertatbestände im Überblick finden Sie auf unserem Flyer.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Umweltministeriums BW.

Anträge stellen können Sie bei der L-Bank.

Netzwerktreffen Kommunale Klimaanpassung

14.01.2026

An alle Aktiven im Bereich der kommunalen Klimaanpassung in BW: Sie haben noch Fragezeichen, was das KlimaG für Ihre Kommune bedeutet? Sie möchten sich mit anderen Klimaanpassungsmanagerinnen und -managern austauschen und vernetzen?

Am 01.12.2025 von 10-16 Uhr findet das Netzwerktreffen "Kommunale Klimaanpassung" statt. In Workshops und Vorträgen wird das neue KlimaG BW praxisnah vorgestellt. Außerdem können Sie andere in der Klimaanpassungen aktive Personen aus Landkreisen, Städten und Gemeinden kennenlernen. Der Termin ist als Auftakt eines Netzwerks der kommunalen Klimaanpassungsmanagerinnen und -manager in BW gedacht.

Am 01.12.2025 von 10-16 Uhr findet das Netzwerktreffen "Kommunale Klimaanpassung" statt Zur Anmeldung

Anträge stellen können Sie bei der L-Bank.

Online - Infoveranstaltung zum Klimaatlas BW

14.01.2026

Nach einem Jahr Klimaatlas BW werfen wir einen Blick zurück und stellen Ihnen weitere Neuerungen im Klimaatlas BW vor. Welche neuen Veröffentlichungen sind dieses Jahr im Klimaatlas erschienen? Welche Erweiterungen an bestehenden Produkten konnten wir finaliseren und vor allem: Wie können Sie die Inhalte des Klimaatlas BW für die kommunale Klimawandelanpassung nutzen.

Merken Sie sich jetzt den Termin vor: 27. Januar 9.00 - 11.00 Uhr.

In Kürze folgen mehr Details sowie der Anmeldelink für die Veranstaltung.

 

Witterungsrückblick Sommer 2025

14.01.2026

Der Sommer 2025 in Baden-Württemberg war heiß und trocken - bis der verregnete September die ersehnte Abkühlung brachte. Mit 18,6°C war der Sommer in Baden-Württemberg um +2,5°C wärmer als in der Klimareferenzperiode 1961-1990.

Auffällig war vor allem die hohe Zahl Heißer Tage: Mit 14 Tagen lag der Wert um 11 Tage über dem Mittel der Referenzperiode. Beim Niederschlag entsprach das Sommersaldo mit 290 mm nahezu dem Mittel der Referenzperiode (+1 %), jedoch war die längste Trockenperiode mit 15,5 Tagen deutlich länger als in der Referenzperiode (11,6 Tage). Einen klaren Wechsel brachte der September: Mit 139 mm fiel fast doppelt so viel Regen wie in der Referenzperiode (+99 %, Rang 4/65). Zugleich war die längste Trockenperiode mit 5 Tagen deutlich kürzer als in der Referenzperiode (10,9 Tage), womit der September die längere Trockenperiode im August beendete. Im Oktober setzte sich dieser Trend mit leicht überdurchschnittlichen Temperaturen und anhaltend nassen Bedingungen fort. Mit 9,2 °C lag der Monat um +0,6 °C über dem Mittel der Referenzperiode, während die Niederschlagssumme mit 90 mm rund +36 % über dem Referenzwert (66 mm) lag

Alle Zahlenwerte entsprechen Mittelwerten für Baden-Württemberg.