Newsletter Dezember 2025

Newsletter 15.12.2025

Newsletter Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wünschen Ihnen erholsame und frohe Weihnachten, einen guten Start ins neue Jahr und freuen uns darauf, Sie am 27. Januar zur Release-Veranstaltung anlässlich des einjährigen Jubiläums unseres Klimaatlas BW wieder begrüßen zu dürfen – mit spannenden Einblicken in die neuen Funktionen und Weiterentwicklungen des Klimaatlas!

15.12.2025

Online - Infoveranstaltung zum Klimaatlas BW

Nach einem Jahr Klimaatlas BW werfen wir einen Blick zurück und stellen Ihnen weitere Neuerungen im Klimaatlas BW vor. Welche neuen Veröffentlichungen sind dieses Jahr im Klimaatlas erschienen? Welche Erweiterungen an bestehenden Produkten konnten wir finaliseren und vor allem: Wie können Sie die Inhalte des Klimaatlas BW für die kommunale Klimawandelanpassung nutzen.

Merken Sie sich jetzt den Termin vor: 27. Januar 9.00 - 11.00 Uhr.

Anmelden können Sie sich hier.

15.12.2025

Vernetzung für mehr Klimaanpassung in Baden-Württemberg

Am 01. Dezember fand das erste Vernetzungstreffen für kommunale Klimaanpassungsbeauftragte in Stuttgart statt. Das KlimaG BW verpflichtet Kommunen in ganz Baden-Württemberg Klimaanpassungskonzepte zu erstellen. Um Wissen zu vermitteln und den Austausch zu fördern, wurde das erste Netzwerktreffen ins Leben gerufen.

Themen waren:

  • gesetzliche Anforderungen
  • Grundzüge der Konzepterstellung
  • praktische Umsetzungsmöglichkeiten

Alle stehen vor ähnlichen Herausforderungen.

Der Dialog zwischen ihnen:

  • Schafft
  • teilt Wissen und
  • lasst uns gemeinsam den Weg zu klimaresilienten Kommunen gehen.

15.12.2025

Save-the-date: Mittelgebirgskonferenz 2026

Wie können sich Mittelgebirgsregionen und kleinere Kommunen an den Klimawandel anpassen?

Am Dienstag, den 17. März 2026, findet die dritte Mittelgebirgskonferenz online statt.

Merken Sie sich den Termin jetzt schon vor.

An der dritten Mittelgebirgskonferenz dreht sich alles um Trockenheit und Hitze auf der einen und Starkregen und Sturzfluten auf der anderen Seite. Auch die Themen in der Stadtplanung sowie und Biodiversität werden genauer betrachtet. Die dritte Mittelgebirgskonferenz wird wieder gemeinsam von den Klimakompetenzzentren Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen ausgerichtet.


04.11.2025

KLIMOPASS wieder online

Endlich ist es soweit: Das Förderprogramm des Landes zur kommunalen KLIMOPASS ist wieder geöffnet.

Frisch überarbeitet und mit zielgerichteten Fördertatbeständen unterstützt KLIMOPASS Kommunen insbesondere bei der Umsetzung blau-grüner Anpassungsmaßnahmen: Dach- und Fassadenbegrünung, Trinkwasserbrunnen, Entsiegelung und mehr wird nun gefördert. Nach wie vor bleiben spezifische Fachkonzepte wie Hitzeaktions- und Entsiegelungspläne sowie innovative Modellprojekte zuwendungsfähig.

Nach wie vor bleiben spezifische Fachkonzepte wie Hitzeaktions- und Entsiegelungspläne sowie innovative Modellprojekte zuwendungsfähig.

Alle Fördertatbestände im Überblick finden Sie auf unserem Flyer.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Umweltministeriums BW.

Anträge stellen können Sie bei der L-Bank.

15.12.2025

Neue Daten und Werkzeuge für die kommunale Klimaanpassung

Am 6. August 2025 ist das geänderte Klimagesetz Baden-Württemberg in Kraft getreten.

Dies bedeutet, dass flächendeckend kommunale Klimaanpassungskonzepte erstellt werden müssen, wobei den Landkreisen eine Sonderrolle zukommt. In einer Schritt-für-Schritt Anleitung erklärt das Kompetenzzentrum Klimawandel, wie das gelingen kann.

Neu sind nun auch Gebietskarten, die zentrale sozioökonomische und strukturelle Merkmale der Landkreise und Gemeinden Baden-Württembergs auf einen Blick zeigen. Eine Klassifizierung ermöglicht es Ihnen, einen Landkreis mit anderen Landkreisen in Baden-Württemberg und die Gemeinden in einem Landkreis untereinander vergleichen zu können.

Die aktualisierten Klimaprofile mit dem Kenntag Sommertage sind jetzt auch als gebündelter Download, z.B. für alle Gemeinden eines Kreises, verfügbar: Download-Bereich des Klimaatlas BW

15.12.2025

Herbst 2025: nasser Auftakt, trockener AusklangDas Thermopluviogramm zeigt, wie stark Temperatur und Niederschlag in Baden-Württemberg im Herbst 2025 sowie in den Monaten September, Oktober und November vom Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990 abgewichen sind. Das Diagramm besteht aus einem Koordinatensystem mit einer horizontalen Achse für die Temperaturabweichung in Kelvin und einer vertikalen Achse für die Niederschlagsabweichung in Prozent. Der Ursprung markiert die durchschnittlichen klimatischen Bedingungen der Referenzperiode.  Von diesem Punkt aus zeigen mehrere braune Pfeile in unterschiedliche Richtungen und Längen.  Ein Pfeil steht für den September 2025 und zeigt nach rechts oben. Er verdeutlicht eine Erwärmung um +0,6 Grad Celsius (13,8 °C gegenüber 13,2 °C) sowie +99 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel (139 mm gegenüber 70 mm).  Ein weiterer brauner Pfeil beschreibt den Oktober 2025. Auch er zeigt nach rechts oben und steht für eine Erwärmung um +0,6 Grad Celsius (9,2 °C gegenüber 8,6 °C) sowie +36 Prozent mehr Niederschlag (89 mm gegenüber 66 mm).  Der Pfeil für den November 2025 weist nach rechts unten. Er markiert eine Erwärmung um +0,9 Grad Celsius (4,3 °C gegenüber 3,4 °C), während der Niederschlag mit −19 Prozent unter dem Mittelwert lag (66 mm gegenüber 81 mm).  Ein zusätzlicher brauner Pfeil fasst den gesamten Herbst 2025 zusammen. Er zeigt nach rechts oben und steht für eine Erwärmung um +0,7 Grad Celsius (9,1 °C gegenüber 8,4 °C) sowie +36 Prozent mehr Niederschlag (294 mm gegenüber 217 mm).   Konzentrische gestrichelte Kreise verdeutlichen gleiche Abweichungsgrößen, und die vier Quadranten sind mit „wärmer und feuchter“, „wärmer und trockener“, „kühler und feuchter“ sowie „kühler und trockener“ beschriftet.

Der Herbst 2025 begann in Baden-Württemberg ausgesprochen feucht. Bereits der September brachte mit 139 mm nahezu doppelt so viel Niederschlag wie im Mittel der Klimareferenzperiode 1961-1990 (+99 %). Auch die Temperaturen lagen mit 13,8 °C über dem Referenzmittel (13,2 °C). Im Oktober setzte sich die feuchte Witterung weiter fort. Mit 89 mm fiel rund +36 % mehr Regen als im Mittel der Klimareferenzperiode, und auch die Temperatur lag mit 9,2 °C leicht über dem Referenzmittel (8,6 °C).

Im November änderte sich die Niederschlagssituation: Mit 66 mm fiel weniger Niederschlag als im Referenzmittel (81 mm). Mit 4,3 °C lag die Temperatur lag jedoch weiterhin über dem Referenzmittel (3,4 °C) und auch Frosttage traten seltener auf (11 Tage gegenüber 13 Tagen).

In der Gesamtbilanz war der Herbst damit wärmer und feuchter als üblich: Die Temperatur erreichte 9,1 °C (+0,7 °C), und die Niederschlagssumme von 294 mm übertraf das langjährige Mittel (217 mm) um +77 mm. Auch Frosttage blieben seltener (11 Tage gegenüber 16 Tagen). Alle Zahlenwerte entsprechen Mittelwerten für Baden-Württemberg.